Die Geschichte der Wellpappe

Wellpappe

Von der Halskrause zur Wellpappe

Albert L. Jones

Der Amerikaner Albert L. Jones ist der „Vater“ der Wellpappe. Er soll durch die Herstellung von Halskrausen und Rüschen auf einer Plissiermaschine auf die Idee gekommen sein, anstatt textiler Werkstoffe Papier durch gefräste Walzen zu schicken und damit ein elastisches Packmaterial herzustellen. Im Dezember 1871 wurde ihm dafür das Patent erteilt. 1874 gelang dem Amerikaner Oliver Long eine wesentliche Verbesserung: Er verklebte die gewellte Papierbahn mit einem glatten Papier und schuf so die einseitige Wellpappe.

Das Prinzip der Welle

Brücke

Das Konstruktionsprinzip der Welle ist leicht erklärt: Wellpappe ist eine stabile Leichtbaukonstruktion aus Luft und Papier. Das Geheimnis ihrer Stabilität liegt in der Wellenform einer oder mehrerer Papierlagen (dem Wellenpapier), die mit glatten Papierlagen (den Deckenpapieren) verklebt werden. Dieses Konstruktionsprinzip entspricht der beim Bau von Brücken und Kathedralen bewährten Rundbogenform und bewirkt die besondere Tragfähigkeit und Polsterwirkung der Wellpappe. Ausgangsmaterial für die Wellpappenherstellung ist das Wellpappenrohpapier. Für die klassische Wellpappe-Verpackung werden zum Großteil Rohpapiere auf Altfaser-Basis eingesetzt. Die Herstellung der Wellpappe erfolgt auf einer sogenannten Wellpappenanlage (WPA).

Links

Kontakt

Wellpappewerk Frastanz
T +43 (5522) 51841-0
F +43 (5522) 51841-501
E-Mail senden
Wellpappewerk St. Ruprecht/Raab
T +43 (3178) 5100 0
F +43 (3178) 5100 630
E-Mail senden
Wellpappewerk Budapest
T +36 (1) 289 2300
F +36 (1) 289 2399
E-Mail senden
Wellpappewerk Apahida-Cluj
T +40 (264) 41 60 06
F +40 (264) 41 60 07
E-Mail senden
Wellpappewerk Târgoviste
T +40 (245) 20 75 30
F +40 (245) 20 75 31
E-Mail senden